
Fraueninfo | frauenbüro.darmstadt | September 2026
Jahrespraktikum im Frauenbüro
Anerkennungsjahr im Frauenbüro - noch bis 15. Oktober bewerben!
Sozialadministratives Berufspraktikum zur staatlichen Anerkennung 
Im nächsten Jahr ist im Frauenbüro wieder eine Stelle für ein einjähriges Anerkennungsjahr als Bachelor of Arts Soziale Arbeit frei! Interessierte Studierende der Sozialen Arbeit, die sich mit Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und dem Abbau von Benachteiligung von Frauen beschäftigen wollen und Spaß an sozialadministrativem Arbeiten haben, sind herzlich aufgerufen, sich zu bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 15. Oktober
Zur Ausschreibung www.darmstadt.de
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Frauengesundheit
Ausstellung LET YOUR SCARS SHINE
Projekt zur Enttabuisierung von Brustkrebs
Jede Narbe erzählt eine persönliche Geschichte. Aber nach einer Brustkrebs-OP wird sie versteckt, weil sie nicht ins Schönheitsideal passt. Die Fotoausstellung „LET YOUR SCARS SHINE“ feiert sie als ein Zeugnis von Lebenswillen und Stärke. Ohne falsche Scham und ohne Mitleid zu erregen, fordert sie einen neuen Blick. Und sie ermutigt, die körperlichen Spuren als Teil des eigenen Weges anzunehmen.
In ästhetischen Fotografien, inspiriert von der japanischen Kintsugi-Kunst, die Brüche nicht kittet, sondern zum Strahlen bringt, zeigen Frauen ihre Operationsnarben, mit Gold und Glitzer verziert. Die Porträts stehen für Würde, Kraft und Selbstbestimmung. Sie bringen ins Gespräch, worüber sonst geschwiegen wird: was der Krebs verändert und was eigentlich als schön gilt.
Kooperationsveranstaltung des Frauenbüros mit dem BUUSENKOLLEKTIV. im Rahmen des Brustkrebs-Präventionsmonat Oktober.
9. - 23. Oktober | 26. - 30. Oktober
Justus-Liebig-Haus, Große Bachgasse 2
Öffnungszeiten:
Dienstag 09:00 - 19:00 | Mittwoch 10:00 - 17:00 | Donnerstag 10:00 - 19:00 | Freitag 10:00 - 17:00
Vernissage: Mittwoch, 21. Oktober, 17:00 Uhr
Mit Grußwort von Bürgermeisterin Barbara Akdeniz
Mehr Info: LET YOUR SCARS SHINE | Das BUUSENKOLLEKTIV.
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Vortrag: Palliativmedizin – Lebensqualität bis zuletzt?
Informationsabend mit Dr. med. Harald Braun, Facharzt für Allgemein- und Palliativmedizin, Trainer für Medizinethik
Durchschnittlich erkrankt jede achte Frau im Verlauf ihres Lebens an Brustkrebs. Doch rotz steigender Erkrankungshäufigkeit sinkt dank intensiver Forschung, verbesserten Therapien und Prävention seit Jahren das Risiko, an der Erkrankung zu sterben. In den Fällen, in denen Therapien nicht (mehr) helfen, leistet die Pallativmedizin jedoch einen unerlässlichen Beitrag, um Betroffenen die letzte Zeit so angenehm zu machen wie nur möglich.
Nach der Begrüßung durch Dr. med. Petra Bolkenius, Oberärztin an der Frauenklinik des Klinikums Darmstadt und Dipl. Psychologin Monika Kohlmann von Weiterleben e.V. erläutert Experte Dr. med. Harald Braun wie Palliativmedizin in diesen Fällen helfen kann.
Kooperationsveranstaltung des Klinikum Darmstadt und Weiterleben e.V. im Rahmen des Brustkrebs-Präventionsmonat Oktober
Mittwoch, 21. Oktober, 18:00 Uhr
Klinikum Darmstadt, Grafenstraße 9, Gebäude 85,
Logistikzentrum - Konferenzraum, 1. OG
www.weiterleben.org
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Beratung, Begleitung und Selbsthilfe für Kranke und Angehörige
Weiterleben e.V. - Verein für psychosoziale Krebsberatung
Der Verein Weiterleben in Darmstadt bietet Menschen, die an Krebs erkrankt sind, sowie deren Angehörigen und nahestehenden Menschen psychoonkologische Beratung und Sozialberatung an. In der veränderten Lebenssituation zeigt Weiterleben Wege auf, wie mit den vielfältigen Belastungen besser umgegangen werden kann. Daneben bietet der Verein verschiedene Selbsthilfe- und Gesprächsgruppen, Kurse und einiges mehr. Es gibt folgende begleitete Selbsthilfegruppen:
- Selbsthilfegruppe für Frauen mit Brustkrebs
- Selbsthilfegruppe für Frauen mit gynäkologischer Krebserkrankung
- Gesprächsgruppe für an Krebs erkrankte Frauen und Männer
- Gesprächsgruppe für Angehörige und Freund*innen von an Krebs erkrankten Menschen
Information Rahmen des Brustkrebs-Präventionsmonat Oktober
Mehr Info: www.weiterleben.org
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Lesung Alicia Baier „Das Patriarchat im Uterus: Ein Plädoyer für körperliche Selbstbestimmung“
Veranstaltung von pro familia Darmstadt anlässlich des Safe Abortion Day
Am 28. September findet der jährliche Safe Abortion Day statt. Der Aktionstag macht weltweit auf das Recht auf sichere, zugängliche und selbstbestimmte Schwangerschaftsabbrüche aufmerksam. Dieses Jahr steht er unter dem Motto „Für sichere Schwangerschaftsabbrüche – JETZT ERST RECHT!“
Alicia Baier, Vorsitzende von Doctors for Choice Germany, setzt sich in ihrem Buch „Das Patriarchat im Uterus: Ein Plädoyer für körperliche Selbstbestimmung“ kritisch mit der rechtlichen Regelung von Schwangerschaftsabbrüchen und der medizinischen Versorgungslage in Deutschland auseinander. Sie macht mit großer Expertise deutlich, was sich in Gesellschaft, Medizin und Politik ändern muss, damit schwangere Menschen selbst über ihren Körper bestimmen können.
28. September, 18:00 Uhr
Café Glaskasten, Hochschule Darmstadt, Schöfferstraße 3
Mehr Info und Anmeldung: www.profamilia.de
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Neue Selbsthilfegruppe für Frauen nach Schwangerschaftsabbruch
Über das sprechen, worüber niemand spricht
Viele Frauen erleben nach einem Schwangerschaftsabbruch ganz unterschiedliche Gefühle, die von Erleichterung, Zweifel. Trauer, Sicherheit oder Verlust reichen. Dennoch fehlt oftmals ein Ort an dem offen darüber gesprochen werden kann. Genau hier setzt die Gruppe an, die sich derzeit unter dem Dach des Selbsthilfebüros gründet. Sie möchte einen Raum schaffen für Austausch und zum Zuhören, ohne Bewertung, ohne Rechtfertigungen und ohne politische Debatten. Keine Frau ist damit allein! Eingeladen sind alle Frauen jeden Alters, unabhängig davon, wie lange der Schwangerschaftsabbruch schon zurückliegt oder welche Gefühle damit verbunden sind. Interessierte Freuen wenden sich an:
WICHTIG!
Die Selbsthilfegruppe ist kein therapeutisches Angebot und wird nicht professionell begleitet
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Gewaltschutz
Postkartenaktion für die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes in Hessen
Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau macht Druck
Mit dem Gewalthilfegesetz wurden wichtige bundesrechtliche Grundlagen für den Gewaltschutz geschaffen. Nun ist entscheidend, diese Vorgaben auf Landesebene zügig umzusetzen. Hier werden die Weichen dafür gestellt, ob von Gewalt betroffene Menschen in Hessen verlässlich Zugang zu Schutz, Beratung und Unterstützung erhalten. Mit einer Postkartenaktion rund um die Orange Days im November möchte die Evangelische Kirche dafür Druck machen. Adressatin ist Heike Hofmann, Hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, in deren Zuständigkeit der Bereich Gewaltschutz angesiedelt ist.
Ende September/Anfang Oktober werden diverse Materialen, wie z.B. Postkarten, Aufkleber mit QR-Code zu den zentralen Forderungen, Textbausteine und Formulierungshilfen veröffentlicht, mit denen man die Aktion unterstützen kann. Im November sollen die Forderungen auch auf Social Media sichtbar gemcht machen. Dafür werden Menschen gesucht, die ein kurzes Video aufnehmen, in dem sie z.B. erzählen, warum ihnen wirksamer Gewaltschutz wichtig ist, warum die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes Priorität haben sollte oder welche Forderung ihnen besonders am Herzen liegt.
Mehr Infos zur Aktion: www.evangelischefrauen.de
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Fachtag "Frauen stärken - Potenziale nutzen"
Wirtschaftliche Unabhängigkeit als Faktor für Gewaltprävention
Wirtschaftliche Eigenständigkeit ermöglicht Frauen ein selbstbestimmtes Leben und ist ein wichtiger Faktor für gesellschaftliche Teilhabe, Chancengleichheit und Prävention von Gewalt. Gleichzeitig bietet die Stärkung von Frauen neue Chancen, dem Fachkräftemangel nachhaltig zu begegnen. In dem Fachtag des Netzwerks NeW - Wiedereinstieg Hessen geht es darum, wie Politik, Wirtschaft, Arbeitsverwaltung und Beratungsstellen gemeinsam bessere Wege für den Ein-, Wieder- und Quereinstieg von Frauen in den Arbeitsmarkt schaffen können. Am Fachtag erwarten Sie inspirierende Impulse, spannende Einblicke aus der Praxis und ein interaktiver Austausch mit Vertretungen aus der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung ist barrierefrei.
Donnerstag, 22. Oktober, 10:00 - 15:00 Uhr
IHK Wiesbaden, Wilhelmstraße 24-26, 65183 Wiesbaden
Mehr Info: www.new-hessen.de | Link zur Anmneldung
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Existenzsicherung | Erwerbsarbeit
Studie: Ausbau von Kinderbetreuung erhöht das Einkommen von Müttern deutlich
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung verdeutlicht die Bedeutung von Kinderbetreuung
Seit Mitte der 2000er Jahre wurde die öffentliche Kinderbetreuung für Kinder unter drei Jahren in Deutschland massiv ausgebaut. Doch wie stark beeinflusst ein besseres Betreuungsangebot die Erwerbsverläufe von Müttern nach der Geburt ihres ersten Kindes? Die nun erschienen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung analysiert regionale Unterschiede beim Ausbau der Kinderbetreuung und zeigt, wie sich Erwerbstätigkeit und Arbeitseinkommen von Müttern rund um die Geburt ihres ersten Kindes verändert.
Zur Studie: www.doku.iab.de
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Kultur | Frauengeschichte
„Ein Zug in der Dunkelheit, doch eine Hoffnung auf das Licht“
Gesprächslesung mit Maryam Kishawarz
Die afghanische Autorin Maryam Kishawarz - Elsbeth-Wolffheim-Stipendiatin der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Writers in Exile-Programms des PEN Deutschland - liest aus ihrem Roman „Ein Zug in der Dunkelheit, doch eine Hoffnung auf das Licht.“ Die Lesung erfolgt auf Dari und wird übersetzt. Die Darmstädter Autorin (PEN-Mitglied) Jutta Schütz wird Maryam im Gespräch vorstellen.
Schon während ihrer Schulzeit in Kabul begann die afghanische Autorin Maryam Kishawarz zu schreiben. Ihre Texte unterlagen nach der Machtübernahme der Taliban der Zensur. Heute werden afghanische Frauen vom Bildungssystem ausgeschlossen. Die literarische Chronistin ihres Heimatlandes lebt momentan in Deutschland. Zu ihren Werken zählen neben ihrem Roman auch Sachbücher über afghanische Frauen und Männer.
Die Lesung wird veranstaltet von Kooperation Frauen e.V. und dem Writers in Exile-Programm des PEN Deutschland (finanziert vom Bundesministerium für Kultur und Medien/BKM) als Kooperationspartner.
Freitag, 2. Oktober, 18:00 Uhr,
In den neuen Räumen des Frauenzentrums Darmstadt
Paul-Wagner-Str. 70 A Darmstadt, Bessungen
Mehr Info: frauenzentrum-darmstadt.de
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BILDQUELLEN
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